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Welche Dachform eignet sich für Photovoltaik? Satteldach, Walmdach, Pultdach und Flachdach im Vergleich

15. Oktober 2026 · PV Pantea

Fast jedes Dach kann Strom erzeugen. Wie viel, hängt von Dachform, Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Hier ein Überblick über die häufigsten Dachformen in Wien und Niederösterreich.

Satteldach

Das Satteldach ist der Klassiker beim Einfamilienhaus. Zeigt eine Dachseite nach Süden, ist das ideal. Aber auch ein Satteldach mit Ost- und Westseite ist gut geeignet: Dann werden beide Seiten belegt, die Anlage erzeugt morgens und abends mehr Strom und mittags etwas weniger. Das passt oft sogar besser zum Verbrauch im Haushalt.

Walmdach

Beim Walmdach sind alle vier Seiten geneigt. Die einzelnen Flächen sind dadurch kleiner und oft dreieckig oder trapezförmig. Es passen weniger Module darauf, und die Planung ist etwas aufwändiger. Trotzdem lassen sich auf den meisten Walmdächern gute Anlagen bauen, oft auf zwei oder drei Dachseiten.

Pultdach

Das Pultdach hat nur eine geneigte Fläche. Ist sie nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet, steht eine große, zusammenhängende Fläche zur Verfügung. Zeigt das Pultdach nach Norden, ist der Ertrag deutlich geringer. Dann prüfen wir, ob sich die Anlage trotzdem rechnet.

Flachdach

Auf dem Flachdach werden die Module auf einer Unterkonstruktion aufgeständert. Dabei kann die Ausrichtung frei gewählt werden. Häufig werden die Module flach in Ost-West-Richtung aufgestellt: So passen mehr Module auf die Fläche, und die Last durch Wind verteilt sich besser. Wichtig sind die Tragfähigkeit des Daches und der Zustand der Abdichtung.

Was neben der Dachform zählt

  • Verschattung: Bäume, Nachbarhäuser, Kamine oder Gauben können einzelne Module verschatten. Das berücksichtigen wir bei der Planung.
  • Dachneigung: Neigungen zwischen etwa 25 und 40 Grad sind in Österreich günstig, aber auch flachere oder steilere Dächer funktionieren.
  • Dachmaterial und Zustand: Ziegel, Blech, Eternit oder Folie brauchen jeweils passende Befestigungen. Ist das Dach ohnehin bald zu sanieren, lohnt es sich, das vorher zu erledigen.
  • Statik: Eine PV-Anlage wiegt etwa 15 bis 25 Kilogramm pro Quadratmeter. Bei älteren Dächern prüfen wir, ob das passt.

Sie wissen nicht genau, welche Dachform Sie haben? In unserer Anfrage können Sie das passende Bild auswählen, und bei der Besichtigung schauen wir es uns gemeinsam an.

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